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Slow Tourism und kirchliche Angebote im Urlaub

Projektbeschreibung

Im Jahr 2019 untersuchte das Institut für Management und Tourismus in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreis Dithmarschen die Bekanntheit sowie die Bedeutung von Slow Tourism sowie Anknüpfungspunkte zwischen kirchlichen Angeboten und Tourismus.

Zielsetzung des Projektes war es, zunächst Einblicke zur Entwicklung des Slow-Trends und zu seiner Bedeutung im Urlaub aus Sicht der deutschen Bevölkerung zu gewinnen. Zudem ging es um das Interesse von Touristen an bzw. um die Nutzung von kirchlichen Angeboten durch Touristen im Urlaub. Vorgestellt und diskutiert wurden die Ergebnisse der Befragung im Rahmen eines Online-Seminars mit Prof. Dr. Christian Antz von der Fachhochschule Westküste und Bischof Gothart Magaard.

Die Befragung zeigt eine wachsende Bekanntheit des Slow Trends im Allgemeinen sowie eine steigende Bedeutung von Entschleunigung im Urlaub („Slow Tourism“). So spielt der Trend der Entschleunigung bzw. Langsamkeit für 44,5% der Befragten eine sehr wichtige bzw. eher wichtige Rolle im Urlaub. Die Wünsche und Erwartungen der Urlauber – wie etwa das Motiv „Momente der Stille erleben“ – bieten auch Anknüpfungspunkte für kirchliche Angebote, die im Rahmen der Erhebung vertieft wurden. So haben mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Deutschen in ihrem jüngsten Urlaub kirchlich organisierte Angebote genutzt. Zudem hat sich gezeigt, dass Urlauber mit Interesse an kirchennahen Angeboten zum Großteil 44 Jahre alt und jünger sind.

In dem Online-Seminar am 15.06.2020 standem auf Basis der Befragungsergebnisse folgende Fragen im Mittelpunkt: Sind kirchliche Angebote gut auf die Urlauberinnen und Urlauber zugeschnitten? Wie können Kirche und Tourismus noch stärker voneinander profitieren? Warum sollten sich Kirchengemeinden touristischen Gästen zuwenden? Nach zwei kurzen Impulsen von Prof. Dr. Antz und Bischof Magaard wurden diese und weitere Fragen mit dem Teilnehmerkreis diskutiert.

Die Befragung wurde im September 2019 unter 1.000 Deutschen zwischen 16 und 75 Jahren durchgeführt. Die Ergebnisse der Befragung können hier eingesehen werden, das Online-Seminar steht hier zur Verfügung.