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Auswirkungen der Digitalisierung und Big-Data-Analyse auf eine nachhaltige Entwicklung des Tourismus und dessen Umweltwirkung

Projektbeschreibung

Im Auftrag des Umweltbundesamtes untersuchen das Institut für Management und Tourismus der FH Westküste gemeinsam mit dem NIT in Kiel, welche umweltrelevanten Entwicklungen der Digitalisierung (insbesondere durch die Nutzbarmachung von Daten) sich in der Tourismuswirtschaft identifizieren lassen. Die Studie richtet sich konkret auf die Tourismusbranche. Dabei soll jedoch nicht das Tourismusmarketing im Zentrum der Untersuchung stehen. Vielmehr ist es Ziel der Untersuchung, Chancen und Risiken der Digitalisierung für eine nachhaltige Tourismuswirtschaft herauszuarbeiten. Eine besondere Berücksichtigung finden dabei die Verhaltensweisen unterschiedlicher Nutzergruppen mit den Einflüssen auf Ressourcennutzung, Umwelt und Klima. Es sollen sowohl mögliche Umweltbelastungen durch die Digitalisierung als auch Chancen für Klima-, Ressourcen- und Umweltschutz analysiert werden. Die Kernaufgaben der Untersuchung ist es daher:

  • Aktuelle Entwicklungen in der Digitalisierung der Tourismuswirtschaft zu identifizieren,
  • daraus erwachsende Chancen und Risiken zu identifizieren und zu bewerten,
  • Handlungsoptionen für Destinationen zu erarbeiten.

Das Projekt gliedert sich in drei Arbeitspakete. Im Arbeitspaket 1 stehen Recherche und Systematisierung im Fokus. Es enthält:

  • Recherche zum aktuellen Stand der Digitalisierung, inklusive momentan zu beobachtender und sich abzeichnender Trends (mit Fokus auf Big Data)
  • Erstellung einer systematischen Übersicht der identifizierten Entwicklungen (strukturiert nach den Phasen des touristischen Wertschöpfungsprozesses)

In einem weiteren Schritt wird mithilfe der in Arbeitspaket 1 erarbeiteten Erkenntnisse in Arbeitspaket 2 der Status-quo der Digitalisierung im Tourismus abgebildet. Es befasst sich somit mit der Ermittlung und Bewertung konkreter Chancen und Risiken der Digitalisierung im Tourismus sowie der Ableitung von konkreten (praktischen) Handlungsoptionen für die Tourismuswirtschaft.

Die in den ersten beiden Arbeitspaketen erarbeiteten Ergebnisse werden im Arbeitspaket 3 mit einem Fachgremium besprochen und es werden mögliche Auswirkungen diskutiert. Im letzten Schritt werden die Ergebnisse in einem Berichtsband aufgearbeitet, um so eine Grundlage für mögliche weitere Arbeiten zu schaffen.